

„Natürlich hat man die Möglichkeit, das Spiel noch auszugleichen oder nach vorne zu ziehen“, relativierte Boldt die Situation. „Man kann aber nicht erwarten, dass jetzt jeder einen Homerun schlägt. Wir haben vorher nicht genug geschlagen, deren Pitcher hatte uns ganz gut im Griff. Dann kann man nicht erwarten, Spiele zu gewinnen.“
Die Heideköpfe führten früh in diesem ersten Halbfinale. Zwei Runs kamen im ersten Inning über die Platte, vor der langen Regenpause, zwei weitere durch einen Walk und einen Homerun im dritten. „Tim Stahlmann hatte zwei nicht so gute Innings“, analysierte Boldt, sonst hat er es sehr gut gemacht.“ Erst im siebten Inning kam gegen den Reliever Yannic Wildenhain der fünfte Run durch, begünstigt durch den einzigen Fehler im Infield. „Aber wenn man nur zwei Punkte macht“, wiederholte Boldt noch einmal, und diese auch noch erst im nuenten Inning, „dann reicht das einfach nicht.“
Aber: Heute geht’s weiter. „Wir wissen, was die können“, sagte Boldt, „wir wissen auch, dass wir in der Offensive mehr können. Und dass wir auch letztes Jahr gegen Heidenheim mit einer Niederlage angefangen und es trotzdem geschafft haben. Wir sind gut darin, Sachen einfach abzuhaken und ein neues Spiel zu spielen. Das werden wir wieder machen.“ cka / Fotos: Tanja Szidat
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